Dazu gehörten eine Statutenrevision, die Neuformulierung der Helvetas Politik, die Einführung organisatorischer Richtlinien sowie die Straffung der Vereinsfunktionen. Ferner galt es, die Auslandaktivitäten geografisch zu erweitern, die sich Anfang der 70er-Jahre im Wesentlichen noch auf Nepal und Kamerun beschränkten. Als neue Projektländer wurden mit Paraguay und Guatemala erstmals zwei lateinamerikanische Staaten auserkoren. Als zweites Land in Afrika kam 1973 Kenia hinzu.
Nach einem Abstecher in die Privatwirtschaft, aber als Zentralvorstandsmitglied noch manche Jahre eng mit Helvetas verbunden, wählten die Winterthurer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger Peter Arbenz 1977 in die Exekutive der Stadt. Dieses politische Amt übte er als Vorsteher des Baudepartements rund 9 Jahre aus. 1986 folgte der Sprung auf die eidgenössische Ebene: Peter Arbenz wurde der erste Delegierte des Bundesrates für das Flüchtlingswesen. Seine neue Funktion stellte ihn vor äusserst schwierige Aufgaben. Dabei ging es u.a. darum, die Flüchtlings- und Asylpolitik gesamtheitlich zu betrachten, eine tragfähige Strategie zu entwickeln und diese umzusetzen. Die kontroversen Meinungen zur Migrationsproblematik führten zwangsläufig zu teils harten Auseinandersetzungen in der öffentlichkeit, mit denen der Delegierte des Bundesrates konfrontiert wurde. 1990 entstand das Bundesamt für Flüchtlinge, dessen erster Direktor Peter Arbenz wurde.
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