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Nach Hurrikan Sandy: Helvetas leistet Katastrophenvorsorge in Haiti

Knapp drei Jahre nach dem verheerenden Erdbeben hat die Regierung in Haiti erneut den Notstand ausgerufen – diesmal wegen Hurrikan „Sandy“, der vergangenen Monat vor allem den Süden des Landes in Mitleidenschaft gezogen hat.
12.11.2012
Über 60 Menschen starben, die meisten durch Erdrutsche und Überschwemmungen als Folge der heftigen Regenfälle. Mehr als 200‘000 Menschen sind von der Katastrophe direkt betroffen. Durch die Zerstörung von Ernten droht dem Karibikstaat eine Hungersnot, die Zahl der Cholera-Erkrankten steigt rasant an. Der Sachschaden beläuft sich nach vorläufigen Schätzungen auf über 104 Millionen Dollar.

Helvetas ist seit 1983 in Haiti aktiv. Nach Aussage von Martin Epp, Helvetas-Programmdirektor in Haiti, sind die Helvetas-Projekte nur marginal von den Auswirkungen des Hurrikans betroffen. Es befinden sich auch keine Helvetas-Mitarbeitende oder deren Familien unter den Opfern der Katastrophe.

Derzeit wird abgeklärt, ob und in welchem Rahmen Helvetas sinnvolle Nothilfe in Haiti leisten kann. Der Schwerpunkt der Aufgaben soll aber in der Katastrophenvorsorge liegen. Dazu gehören bauliche Massnahmen wie Erosionsschutz durch Hangsicherungen sowie die Aufklärung der Bevölkerung darüber, wo und wie Häuser und Infrastrukturen errichtet werden müssen, damit sie bei zukünftigen Naturkatastrophen weniger anfällig sind.