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Bildung macht Mädchen stärker

Mädchen, die nicht zur Schule gehen können, fristen ein hoffnungsloses Leben: als billige Arbeitskräfte, als rechtlose Haushaltshilfen oder gar als Kindersklavinnen. Weil sie nicht ausgebildet sind, wissen sie nicht, dass sie Rechte haben und wie sie diese einfordern können. Es bleibt ihnen nichts anderes übrig, als sich ihrem Schicksal zu fügen. Das wollen wir gemeinsam mit Ihnen ändern.

Starke Mädchen verändern die Welt

Schulheim von Pienghong in Laos. Thong, 12, erzählt.

«Ich darf nur in die Schule gehen, weil mein Cousin auf mich aufpasst. Meine Freundin musste nach der 5. Klasse aufhören, weil sie keinen männlichen Verwandten in der Schule hat. Das ist schlimm. Sie wollte wie ich Krankenschwester werden

Viele Dörfer in Laos liegen mehrere Wegstunden von einer weiterführenden Schule entfernt. Weil der Weg zu weit ist, müssen die Kinder während der Woche dort übernachten. Und das ist das Problem: Die meisten Schulen bieten keine sicheren Schlafunterkünfte, in denen Erwachsene Aufsicht führen. Darum verbieten viele Eltern ihren Töchtern aus Angst den Schulbesuch.
Dank Spenderinnen und Spendern aus der Schweiz hat Helvetas zusammen mit der Dorfbevölkerung an Thongs Schule zwei Schulheime gebaut: eines für Mädchen, eines für Buben. Mit sanitären Einrichtungen, Elektrizität und Küchen. Damit auch Mädchen von weiter her die Chance auf ein höhere Schulbildung und somit auf eine bessere Zukunft haben.
Grundbildung in Bougoula, Mali. Alimatou, 11, erzählt.

«Mein Vater hat mich aus der Schule genommen, damit ich im Haushalt helfe. Das sei besser, denn ich würde sowieso bald heiraten. Doch dann kamen zwei Frauen von der Frauengruppe aus unserem Dorf. Sie haben ihn vom Gegenteil überzeugt. Ich darf weiter in die Schule. Und vom Heiraten hat er auch nicht mehr geredet

Helvetas fördert Frauengruppen, die die Eltern von der Wichtigkeit des Schulbesuchs für die Mädchen überzeugen. Die Gruppen unterstützen ausserdem mit dem Verkauf von Gemüse arme Familien und bezahlen das Schulgeld für deren Kinder. Die positiven Effekte: Je länger Mädchen zur Schule gehen, desto später heiraten sie. Und dank besserer Ausbildung können sie später besser für ihre Familie sorgen.
Berufsausbildung für Strassenkinder in Madagaskar. 

Arbeitslosigkeit und fehlende Perspektiven sind ein grosses Problem – besonders in Madagaskars Hauptstadt Antananarivo. Helvetas bildet in Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen junge Menschen wie Victorine in einem Beruf aus. Mit ihrem Einkommen können sie dem Leben in den Slums entkommen und ihren Kindern die Schulbildung ermöglichen.
image description Die Ausbildung zur Näherin hat mich und meinen kleinen Sohn vor dem Leben auf der Strasse bewahrt. image description Victorine Rasoamalala, 24, Näherin und Mutter aus Madagaskar

Eine bessere Zukunft

Mädchen mit einer abgeschlossenen Grundbildung können eine Lehre machen und später ihr eigenes Geld verdienen. Das macht sie unabhängiger und selbstbewusster. Sie heiraten später und bekommen weniger Kinder. Und wir wissen aus Erfahrung: Gebildete junge Mütter schicken ihrerseits ihre Kinder zur Schule.
  • Mehr Selbstwertgefühl: Wer lesen, schreiben und rechnen kann, ist unabhängiger. Gebildete Mädchen kennen ihre Rechte und können sich gegen Ausbeutung und Kinderheirat wehren.

  • Höhere Löhne: Jedes Schuljahr, das ein Mädchen abschliesst, bedeutet 15% bis 20% mehr Lohn. Junge Frauen verwenden einen grossen Teil ihres Einkommens für ihre Familie: Sie kaufen davon Essen, bezahlen Schulgeld und investieren in die Zukunft ihrer Kinder. Bildung verbessert so nicht nur ihr Leben, sondern auch das der kommenden Generationen.

  • Bessere Gesundheit: Gebildete Mädchen heiraten später und bekommen weniger Kinder. Sie wissen, wie sie ihre Kinder gesund ernähren können, und kennen Hygieneregeln. So können sie ihre Kinder besser vor Krankheiten schützen. Die Kindersterblichkeit sinkt und damit der Druck, möglichst viele Kinder zu gebären.

  • Echte Entwicklung: Schliessen Mädchen eine weiterführende Schule ab, steigen ihre Chancen auf ein eigenes Einkommen. Studien zeigen: Je mehr Frauen selbst Geld verdienen, desto besser wird die gesundheitliche und soziale Lage für die Gesamtbevölkerung eines Landes.

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Wieso Ihre Spende für Bildung so wichtig ist

  • Mehr Selbstwertgefühl

  • Höhere Löhne

  • Bessere Gesundheit

  • Echte Entwicklung

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Ihr Kontakt

  • Susanne Schmidheiny

    Unternehmenspartnerschaften T 044 368 65 00