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Stimmen zu Helvetas

  • Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA
    Unter den Akteuren unserer Entwicklungshilfe prägen auch zahlreiche Nichtregierungsorganisationen den weltweit guten Ruf der Schweizer Zusammenarbeit. Zu diesen zählt namentlich die Helvetas. Sie ist heute die grösste Partnerin der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) aus den Reihen der NGO. Eine solche Entfaltung war 1955 bei der Gründung der Helvetas zwar wünschenswert aber noch nicht vorauszusehen. Damals sprach kaum jemand von Entwicklungszusammenarbeit; heute wird diese zu Recht als selbstverständlicher Teil des Aufgabenspektrums von Staat und Zivilgesellschaft empfunden. Ich muss aber betonen, dass der Bund schon früh merkte, welches Potenzial in der jungen Organisation steckte. Bereits 1957 wurde die Helvetas vom Bund unterstützt, also noch bevor die Landesregierung mit dem „Dienst für technische Hilfe“ 1960 eine staatliche Agentur für Entwicklungszusammenarbeit schuf. So begann eine langjährige und fruchtbare Partnerschaft. Mit ihren Projekten in den Ländern des Südens engagiert sich die Helvetas für eine Verbesserung der Lebensumstände der benachteiligten Landbevölkerung, für den Zugang zu Trinkwasser, zu Bildung und Demokratie und für eine gesunde Umwelt. Und seit ihren Anfängen hat sie die Schweizer Bevölkerung für geteilte Verantwortung in einer unteilbaren Welt sensibilisiert. Mit diesem Einsatz trägt Helvetas zur Glaubwürdigkeit der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit bei. So war es in den letzten 60 Jahren, und alles spricht dafür, dass es so bleiben wird.
  • Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA

Helvetas gehört zu den Pionieren der Schweizerischen Entwicklungszusammenarbeit und hat deren Gestaltung wesentlich mitgeprägt. Seit den Anfängen und bis heute ist Helvetas ein wichtiger Partner des Bundes zur Umsetzung von Entwicklungszielen und die Organisation hat sich in zahlreichen Ländern des Südens und Ostens als Bestandteil der Schweizerischen Entwicklungszusammenarbeit einen Namen gemacht. Mittels Aufträgen nutzt die DEZA die Kapazitäten und das Wissen von Helvetas zur Realisierung von Projekten, und mittels Beiträgen unterstützt die DEZA die Helvetas in der Umsetzung ihrer eigenen Programmtätigkeit. In beiden Fällen stehen die Kompetenzen, der Leistungsausweis und die Wirkungspotentiale von Helvetas im Kern der Zusammenarbeit. Ebenso wie die Entwicklungszusammenarbeit als Ganzes ist auch die Arbeit von Helvetas dem Wandel unterworfen. Die zukünftige Relevanz von Helvetas wird davon abhängen, wie sie auch unter sich ändernden Rahmenbedingungen innovative und tragfähige Lösungen für Entwicklungsprobleme fördern und einen Beitrag an die nachhaltige Verbesserungen der Lebenssituation von benachteiligten Bevölkerungsschichten leisten kann. Darauf wird auch die künftige Zusammenarbeit der DEZA mit Helvetas beruhen, und die DEZA ist zuversichtlich, Helvetas auch in Zukunft zu ihren wichtigen Partnern zählen zu können.
  • Max Havelaar Stiftung Helvetas und Max Havelaar – das sind zwei Erfolgsgeschichten, die eng miteinander verknüpft sind! Seit über zwei Jahrzehnten verbinden uns gemeinsame Ziele und eine starke Zusammenarbeit: Am Anfang stand die Gründung von Max Havelaar, bei der Helvetas 1992 zusammen mit den Hilfswerken Brot für alle, Caritas, Fastenopfer, HEKS und Swissaid unsere Stiftung aus der Taufe hob. Bis heute spielt Helvetas als sehr aktives Stifterwerk eine tragende Rolle. Dazu kommt die grosse Kompetenz und der Einsatz von Helvetas für den fairen Handel innerhalb des eigenen Hilfswerks – sowohl mit ihrer Feldarbeit im Süden als auch im Markt, zum Beispiel durch ihren eigenen FAIRSHOP. In diesem Sinne danke ich der Helvetas für ihr grosses Engagement, wünsche ihr zum 60. Geburtstag viel Erfolg und Gestaltungswille – und freue mich auf eine Zukunft, in der wir den fairen Handel mit gemeinsamen Kräften mehr und mehr zu einer Selbstverständlichkeit machen!
  • ecos

    Bio-Baumwolle – Eine Erfolgsstory dank Helvetas
    Baumwolle ist in verschiedenen Entwicklungsländern einerseits ein wichtiger Einkommensfaktor, andererseits aber auch Quelle von sozialer Ausbeutung und Umweltverschmutzung. Als eine der ersten Entwicklungsorganisationen hat sich Helvetas dieser Herausforderungen angenommen und zusammen mit interessierten Genossenschaften vor Ort Programme zur Einführung von biologisch angebauter und fair gehandelter Baumwolle umgesetzt, vor allem in Mali, Burkina Faso, Kirgisistan oder Tadschikistan. Helvetas hat aber nicht nur den Anbau des Rohstoffs unterstützt, sondern auch dafür gesorgt, dass die Baumwolle nachhaltig verarbeitet werden und auf den internationalen Märkten inklusive der Schweiz abgesetzt werden kann. Die Kontaktvermittlung reichte bis zu internationalen Luxusmarken wie Victoria Secret. Heute sind Kleidungsstücke aus Bio-Baumwolle kaum mehr wegzudenken. Nicht zuletzt dank dem Einsatz von Helvetas konnte so ein wichtiger Beitrag zur Nachhaltigkeit und Einkommensgenerierung in Entwicklungsländern geleistet werden.

    Zwischen 2002 und 2014 durfte ich in meiner Funktion als Ressortleiter für Handelsförderung beim SECO mit Helvetas zusammenarbeiten. Dabei erlebte ich die Mitarbeitenden von Helvetas als offen, engagiert, flexibel, transparent, innovativ, kooperativ und für Kritik empfänglich. Gemeinsam gelang es dadurch oft, auch auf dem internationalen Parkett zu überzeugen und das Thema Bio-Baumwolle entsprechend zu positionieren. Helvetas – ein Schweizer Erfolgskonzept!
  • SWISSAID
    Wir wünschen Euch das Allerbeste zum runden Geburtstag! Mit Freude schauen wir auf eine 60-jährige partnerschaftliche Zusammenarbeit zurück. In der Schweiz arbeiten wir als Trägerwerke der entwicklungspolitischen Dachorganisation Alliance Sud seit über 40 Jahren eng zusammen. Gemeinsam mit vier kirchlichen Hilfswerken setzen wir uns für eine solidarische Schweiz ein und kritisieren eine Politik, die den Interessen armer Bevölkerungsgruppen in Entwicklungsländern zuwiderläuft.

    Vor wenigen Jahren engagierten wir uns beispielsweise für die UNO-Millenniumsziele zur Halbierung der Armut bis 2015. Um dafür das Budget auf 0,7% des Bruttonationalprodukts zu erhöhen, sammelten wir gemeinsam mit anderen Nichtregierungsorganisationen über 200‘000 Unterschriften für die entsprechende Petition. Eure Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagierten sich voller Elan dafür. Und Ihr bleibt dran: Nun geht es darum, das Budget für die Entwicklungszusammenarbeit zu verteidigen und die nächste UNO-Agenda, die Nachhaltigen Entwicklungsziele, in der Schweiz zu verankern. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!
  • Swiss Water Partnership 60 Jahre, d.h. noch 5 Jahre bis zum AHV-Alter! Aber so, wie ich kenne, wird die Helvetas-Geschichte weitergeschrieben werden. Was wäre die Schweiz ohne die treffenden, aufweckenden und auch provozierenden Plakate und Aktionen zum Thema Wasser. Die globale Wasserproblematik ist für Helvetas kein Modethema, sondern ein Kernanliegen, zu Recht.

    Helvetas war und ist ein zuverlässiger, kontinuierlicher Partner für Projektdurchführungen und auch – das ist wichtig – für einen konstruktiven Politikdialog mit den Partnerländern und den verschiedensten Akteuren, solange diese für die Entwicklung ein Potential einbringen können.

    Die Pionierrolle von Helvetas für mehr Transparenz, Rechenschaftsablegung und Partizipation im Wassersektor freut mich sehr.
  • Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften HAFL 60 Jahre Helvetas heisst gleichzeitig auch 20 Jahre gemeinsame und fruchtbare Geschichte mit der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften HAFL in Zollikofen: Alljährlich haben Studierende der Vertiefungsrichtung Internationale Landwirtschaft ihr sechsmonatiges Praktikum in einem der Helvetas-Partnerländer absolvieren können. Dieses wichtige praktische Lern- und Erlebnisfeld ist für diese Studierenden Bedingung für den Studienabschluss. Während ihres Einsatzes setzen sie sich in Form eines Berufspraktikums bei Helvetas ein und haben so die Gelegenheit, den Bezug zwischen Studium und Beruf herzustellen. Parallel dazu erarbeiten sie anhand einer realen und relevanten Ausgangslage wissenschaftliche Erkenntnisse, die sie in ihrer Bachelor-Arbeit wiederum Helvetas zur Verfügung stellen. So zum Beispiel Vincent Egger, der 2012 sein Praktikum im Hochland Guatemalas verbrachte. Er konnte junge Bäuerinnen und Bauern dabei unterstützen, in Zukunft eigenständig Marktanalysen zu planen und durchzuführen. Im Jahr 2013 hat sich Pia Fehle für Georgien entschieden. Bereits vor Antritt des Praktikums hat sie Georgisch gelernt und konnte neben der Arbeit mit Helvetas/HEKS in den georgischen Alltag eintauchen.
  • eawag, aquatic researchIm November 2011 bildeten Helvetas Swiss Intercooperation und Eawag eine formelle Partnerschaft, um die Promotion von Trinkwassermethoden auf Haushaltebene, insbesondere von SODIS, der solaren Trinkwasserdesinfektion, zu stärken. Diese Partnerschaft hat zu einer vitalen Zusammenarbeit der beiden Organisationen und einer Brückenbildung zwischen Forschung und praktischer Umsetzung im Bereich Trinkwasser und Siedlungshygiene geführt. Mehrere aus der Forschung kommende technische und planungsorientierte Innovationen konnten dank der kompetenten Begleitung durch Helvetas-Mitarbeiter seither in Asien und Afrika in Projekte einfliessen. Damit leistet diese Partnerschaft zwischen HSI und Eawag einen sehr wirksamen Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen von unterprivilegierten Menschen im Süden.
  • Claro FairtradeZum 60. Jubiläum gratulieren wir den Teams von Helvetas Swiss Intercooperation ganz herzlich! Im August 2000 erreichten wir gemeinsam noch nie Gesehenes: wir verkauften mehr als 10‘000 Fairplay-Fussbälle! Das Ziel: Kinderarbeit bei der Ballherstellung abzuschaffen und die Lebensbedingungen der Arbeiterinnen und Arbeiter und Ihrer Familien in Pakistan zu verbessern. Diese Leistung wurde vom Bodensee bis zum Genfersee gewürdigt und ermöglichte eine schweizweite Sensibilisierung. Die fair produzierten Bälle rollten auf zahlreichen grünen Feldern unseres Landes.

    Ob wunderschöne Kalender für die tägliche Inspiration, atemberaubende Karten, zart parfümierter Reis aus Thailand oder der unvergleichbare Mango-Max-Schokoriegel, der faire Handel verbessert die Lebensgrundlage der Helvetas- und claro-Partner seit vielen Jahren.

    Wir freuen uns auf unser nächstes gemeinsames Projekt ab diesem Herbst, eine Kaffee-Rarität aus Nepal. UND: Wir wünschen Helvetas noch viele erfolgreiche Projekte für die nächsten 60 Jahre!
  • Caritas Schweiz
    In einer Zeit, in der die Entwicklungszusammenarbeit kritisch beäugt und in Zukunft von bestimmten politischen Kräften aktiv bekämpft werden wird, braucht es hohe Glaubwürdigkeit und Engagement von Seiten der entwicklungspolitischen Akteure. Helvetas überzeugt durch ihre Professionalität in der Projektarbeit und ihre Themenführerschaft, beispielsweise im Bereich Wasser. Gleichzeitig verfügt Helvetas über ein breites Netzwerk zu den wichtigsten Institutionen der Schweiz und über eine breite Verankerung in der Bevölkerung. Dies sind wichtige Voraussetzungen, dass die Entwicklungszusammenarbeit auch in der Zukunft ein fester Bestandteil der Humanitären Schweiz bleiben wird. Dem 60-jährigen Jubiläum mögen weitere folgen!
  • The Internationalist

    Seit über 30 Jahren ist der New Internationalist erfreut und zugleich stolz darauf, der UK-Partner für den Helvetas-Kalender zu sein. Das inspirierende Konzept des Kalenders spiegelt unseren Wunsch wider, Publikationen zu produzieren, die die positiven Seiten des Lebens und die verschiedenen Kulturen unserer Welt zeigen. Durch den Kalender hat Helvetas diverse Fotografen aus ärmeren Verhältnissen gefördert, deren Werke man sonst nie im Westen zu sehen bekommen hätte. Zudem gilt Helvetas als Pionierin in der Fair Trade-Bewegung. Während unserer langjährigen Partnerschaft erlebten wir Helvetas stets als eine effiziente und kosteneffektive Organisation.
  • Coop
    Wie Helvetas auch, setzt Coop auf faire Arbeitsbedingungen und faire Beschaffung, auf nachhaltige Ressourcennutzung und innovative Lösungen in der Wertschöpfungskette. Damit ist Helvetas der ideale Partner für Coop. Auch weil Helvetas über eine langjährige und breite Erfahrung in Entwicklungsprojekten verfügt. Uns als Verantwortliche für Nachhaltigkeit bei Coop hat das grosse Engagement von Helvetas bereits in über sieben gemeinsamen Projekten weitergebracht. Helvetas überprüft die realisierten Projekte kritisch und setzt dabei auf nachhaltige Veränderungen statt auf kurzfristige Erfolge. Zusammen mit der Reismühle Brunnen haben wir beispielsweise eine erfolgreiche Wertschöpfungskette für Bio-Basmati- und Parfümreis aufgebaut, der fair gehandelt wird. Das bringt zahlreiche Vorteile für Mensch und Umwelt. Wir hoffen in zukünftigen gemeinsamen Projekten weitere Erfolge für besonders nachhaltige Sortimente erzielen zu können.
  • Cinfo

    Vieles geht mir durch den Kopf beim Namen Helvetas. Vielleicht ist es sogar das erste Hilfswerk, das ich wahrgenommen habe, in Verbindung mit dem Wunsch, auch einmal in so einer Organisation zu arbeiten, denn: wie sonst komme ich mal nach Bhutan? Meine Vorstellungen waren weit weg von der Realität. Und so geht es wohl vielen Interessierten, die zu cinfo in eine Beratung kommen. Helvetas ist im Alltag allgegenwärtig: Helvetas-Kalender, Neujahrskarten, Fairtrade-Geschenke, eindrückliche Plakatkampagnen. Aber was machen die eigentlich? Und wie kommt man in diese Organisation rein? Hier beginnt die Beratungsarbeit von cinfo: Wir klären auf und stellen mögliche Wege vor, die zu einem Job bei Helvetas führen können. Die Aufgabengebiete sind komplex, die Anforderungen hoch und die Konkurrenz gross, das Team dynamisch und international. Die Hartnäckigen bleiben dran und finden vielleicht bei Helvetas eine neue Herausforderung.

    Für cinfo ist Helvetas ein wichtiger Partner, und wir schätzen das Engagement ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in unseren verschiedenen Gremien. Die Zusammenarbeit - sei es im Stiftungsrat von cinfo, im Austausch zu Trends in der internationalen Zusammenarbeit und zu Personalfragen, im Knowledge Management und im IT-Bereich - ist nicht nur professionell, sondern auch menschlich bereichernd.

    Im Namen von cinfo wünsche ich Helvetas von Herzen alles Gute und möge das Konzept des Bruttonationalglücks in Bhutan weiterhin das Wirken zugunsten der Ärmsten positiv beeinflussen.
  • Es ist ihre Arbeitsweise, die Helvetas zum Vorbild macht. Zuerst werden die wirklichen Anliegen einer Gemeinschaft erfasst. Darauf erfolgt in Zusammenarbeit mit den Mitgliedern ebendieser Gemeinschaft die Analyse dessen, was fehlt, um diese Anliegen zu verwirklichen. Erst dann mobilisiert Helvetas die benötigten Kompetenzen und Mittel. Diese Organisation versteht es mehr als andere, lokale Initiativen zu fördern und zu vermeiden, dass fremde Hilfe die Gemeinschaften um ihre eigenständige Entwicklung bringt.
  • Agridea

    Helvetas setzt sich seit 60 Jahren für Projekte in der Entwicklungszusammenarbeit ein. Viele thematische und methodische Arbeiten, welche die gesamte EZA-Szene der Schweiz beeinflussten, hat die Helvetas mitgetragen, gefördert oder initiiert.

    In der ländlichen Entwicklung, in der Entwicklung der Landwirtschaft, des ländlichen Raums und insbesondere im Aufbau und der Förderung von Beratungsdiensten hat Helvetas Grosses geleistet. In vielen Ländern und Kontexten braucht es ein angepasstes und innovatives Vorgehen – ein solches haben Projekte von Helvetas immer wieder verwirklicht. Es braucht aber auch eine Konstanz und Hartnäckigkeit, auch das ist eine Fähigkeit, die Helvetas immer wieder beweist – schon seit 60 Jahren. Zum 60-Jahre-Jubiläum herzliche Gratulation! AGRIDEA und Helvetas verbinden viele Jahre der Zusammenarbeit. Eine Zusammenarbeit, die von den Kompetenzen, Fähigkeiten und Erfahrungen beider Organisationen gleichermassen profitierte. AGRIDEA durfte als Kompetenzzentrum Projekte besuchen, beraten und weiterentwickeln. Auch durften wir viele Mitarbeitende der Helvetas an unseren Kursen begrüssen. Diese Zusammenarbeit half uns unsere Kompetenzen zu erweitern oder zu vertiefen. Eine partnerschaftliche und freundschaftliche Zusammenarbeit, mit einer gesunden Portion an kritischen Auseinandersetzungen und Konkurrenz, so wie man sie sich nur wünschen kann. Besten Dank – Helvetas – und auf die nächsten 60 Jahre!
  • Ifoam In Ottuk, einem kleinen kirgisischen Bergdorf mit einer landwirtschaftlichen Berufsschule, reden rund ein Dutzend Lehrer aufgeregt auf die Helvetas-Landesdirektorin ein. Sie berichten begeistert von ihren Erfahrungen im ersten Monat nach der Einführung eines Pilotlehrganges mit neuer, inspirierender Methodik und neuen, anregenden Inhalten. Im Stimmengewirr schnappe ich auf: „Die Lehrlinge sind ganz wissbegierig und machen fabelhaft mit“. „Ihr habt unser Leben verändert“. „Wir lehren jetzt für das echte Leben!“ und „Endlich ist es grossartig, Bäuerin zu werden.“ Ein kleines Projekt genügte, die Menschen gemeinsam an den notwendigen Veränderungen in ihrer Umgebung arbeiten zu lassen: für sich, ihre Familien und ihre Gesellschaft. 60 Jahre zahllose solcher Geschichten, von Initiativen die ins Herz des Lebens der Benachteiligten dieser Welt gehen. Danke dafür, Helvetas Swiss Intercooperation!
  • ETH Zuerich

    Ich habe Bhutan zu Fuss während der Monsunzeit entdeckt: Tage und Wochen bin ich durch die Wälder von Osten nach Westen gewandert, von unter 2000 Metern, wo Nadel- und Laubbäume (und Blutegel) aufeinandertreffen, bis zu den Hochweiden und den Yakherden auf über 4000 Metern. Ich sollte damals beobachten, verstehen, beschreiben, Managementlösungen und Forschungsschwerpunkte vorschlagen. Auf den Trampelpfaden und Bergwegen begegneten wir kaum Menschen. Hin und wieder ein paar joviale Mönche, die von einem Kloster zum nächsten spazierten, Familien, die ihre Kühe und Pferde auf andere Weiden brachten und die sich gerne auf eine Unterhaltung einliessen, gastfreundliche, kleine Dörfer entlang der Hauptstrassen, wo wir uns stärkten. Ein armes und wenig bevölkertes Land inmitten einer beeindruckenden, kargen, unberührten und wunderschönen Natur.

    Und entlang der Strassen reihten sich armselige, behelfsmässige Camps von nepalesischen Arbeiterinnen und Arbeitern, auch kleine Kinder sahen wir, die bei jedem Wetter und für einen Hungerlohn von Hand Steine klopften, unter den strengen Augen der indischen Aufseher in ihren Jeeps.

    Diese Ausgebeutetsten der Ausgebeuteten fanden keinerlei Beachtung, für sie wurden keine Entwicklungsprogramme geplant. Die ausländische Entwicklungszusammenarbeit zog es damals vor, die Umsicht der königlichen Regierung, ihren Respekt gegenüber der Natur und die Vorsicht gegenüber der Modernität hervorzuheben.

    Das ist einer der stärksten Eindrücke, die ich damals von meiner ersten Reise in dieses Land mitgenommen habe. Später schätzte ich die Entwicklung von Helvetas zu einer kritischeren Haltung sehr, welche sich durch grössere Vorbehalte gegenüber einer Regierung auszeichnete, die sich an der Grenze zum Rassismus gegenüber Minderheiten bewegte.