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Unsere Positionen

Welche Positionen vertritt Helvetas zu aktuellen Themen aus Entwicklungspolitik und -zusammenarbeit? Unsere Positionspapiere geben Antwort auf diese Frage. Die Liste wird laufend ergänzt.

Schweizer Ziele für eine zukunftsfähige globale Entwicklung

Nachhaltige Beschaffung In zwei Jahren erreicht die internationale Entwicklungspolitik einen Meilenstein ihrer Geschichte: 2015 ist das Zieljahr der Millenniumsentwicklungsziele (MDGs). Bis dahin will die Weltgemeinschaft entwicklungspolitische Prioritäten und Strategien grundsätzlich überdenken und sich auf einen neuen Zielkatalog einigen. Die für 2015 geplante Verabschiedung von Sustainable Development Goals (SDGs) wird sich folglich auch auf die Schweizer Politikgestaltung auswirken.

Die Schweiz braucht darum schon heute eine politische Strategie, welche die eigene nachhaltige Entwicklung konsequent in den Kontext einer global zukunftsfähigen Entwicklung stellt. Nur so kann sie sich frühzeitig und aktiv mit den zunehmend miteinander verknüpften globalen Herausforderungen auseinandersetzen und kann sich im globalen Kontext nachhaltig entwickeln, ohne die nachhaltige Entwicklung anderer Länder zu beeinträchtigen. Zusammen mit Alliance Sud setzt sich Helvetas daher für eine neue, breit angelegte Nachhaltigkeitsdebatte in der Schweiz ein.

Zusammenarbeit mit Privatunternehmen

Um die Armut in Entwicklungsländern zu überwinden, arbeitet Helvetas nicht nur mit staatlichen oder zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammen, sondern auch mit privaten – einheimischen und internationalen – Unternehmen. Damit diese Zusammenarbeit den Ärmsten wirklich hilft, beachtet Helvetas in der Auswahl der Privatpartner eine Reihe von Grundsätzen, die im Positionspapier festgehalten sind.

Wasser – keine Privatangelegenheit

Schülerinnen in MaliWasser ist die wichtigste natürliche Ressource überhaupt. Doch Klimawandel, Übernutzung von Grundwasserverkommen, Verschmutzung, ungerechte Verteilung und schwache Regierungsführung stellen das Menschenrecht auf sauberes Wasser und sanitäre Grundversorgung in Frage. Für Helvetas ist es selbstverständlich, dass das vorhandene Wasser allen gehört. Regierungen und Behörden müssen die gerechte Verteilung dieser Ressource gewährleisten, Sie können Nutzungsrechte an Private übertragen, allerdings nur, wenn das in einem transparenten, demokratisch legitimierten Verfahren geschieht, in einen Masterplan zur Wassernutzung eingebettet ist und wenn die Übertragung jederzeit kündbar ist.

Helvetas ist überzeugt, dass Trinkwasser nicht gratis sein darf. Um Betrieb und Unterhalt von Wasserversorgungen zu sichern – und um den sparsamen Verbrauch zu fördern – sollen Nutzerinnen und Nutzer angemessene Gebühren entrichten. Ein Recht auf sauberes Wasser haben indes auch jene, die zu arm sind, um dafür zu zahlen. Die Regierungen müssen Mechanismen etablieren, damit auch für sie das Menschenrecht auf Wasser garantiert ist.

Bevölkerungswachstum und Entwicklungszusammenarbeit

Schülerinnen in MaliDie Entwicklungszusammenarbeit wird regelmässig aufgefordert, mehr für die freiwillige Familienplanung zu tun. Dabei werden die eigentlichen Ursachen hoher Geburtenraten oft verkannt. In Entwicklungsländern sind hohe Geburtenraten meist Ausdruck von Armut und wirtschaftlicher Unsicherheit. Für Eltern ohne ausreichende Bildung und Einkommen sind viele Kinder existenzsichernd.

Investitionen in die Grund- und Berufsbildung, die Gesundheit sowie die gesellschaftliche und wirtschaftliche Emanzipation und Partizipation junger Frauen gehören darum zu den  wirksamsten Massnahmen zur langfristigen Senkung hoher Geburtenraten.

Nachhaltige Beschaffung: jetzt im Gesetz verankern

Nachhaltige BeschaffungBund, Kantone und Gemeinden gehören zu den wichtigsten Einkäufern, denn sie beschaffen jedes Jahr Güter im Wert von rund 40 Milliarden Schweizer Franken. Nicht selten werden diese Güter aber unter kritischen Bedingungen produziert, und regelmässig werden Fälle von Kinderarbeit, von Löhnen weit unter dem Existenzminimum oder umweltschädlicher Produktion publik. Als Grosskonsumentin kommt der öffentlichen Hand jedoch eine Vorbildfunktion zu.

Im Rahmen der anstehenden Gesetzesrevision des öffentlichen Beschaffungs­wesens setzt sich Helvetas darum zusammen mit der NGO-Koalition zur öffentlichen Beschaffung für ein nachhaltiges öffentliches Beschaffungswesen ein, welches die Nachhaltigkeit in allen drei Dimensionen (sozial, ökologisch, ökonomisch) berücksichtigt.

Konzernverantwortungsinitiative

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Für verantwortungsvolle Konzerne - zum Schutz von Mensch und Umwelt.

Grundlagenpapier Fairtrade