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Existenzsicherung in Benin dank fair gehandelter Bio-Baumwolle

Der konventionelle Baumwollanbau treibt viele Bauern in die Schuldenfalle. Sie können die Kredite für Dünge-
und Spritzmittel nicht zurückzahlen. Die Umstellung auf Bio und faire Vermarktung sichert ihre Existenz und
schont die Umwelt.
Der Pendjari-Nationalpark im Norden Benins ist ökonomisch und ökologisch von grosser Bedeutung. Doch die Flüsse in den Parks sind durch Rückstände von Düngemitteln und Pestiziden aus den Baumwoll-feldern belastet. Diese Rückstände bedrohen nicht nur Flora und Fauna, sondern auch die Gesundheit der Baumwollbäuerinnen und -bauern.

Das Helvetas-Projekt für Biobaumwolle richtet sich an Bauernfamilien, die in Randzonen des Nationalparks Baumwolle anbauen. Sie werden von Helvetas sensibilisiert und unterstützt, vom konventionellen auf biologischen Anbau umzustellen. In das Projekt sind auch die Peulhs einbezogen, halbnomadische Viehhirten, die die Bio-Bauern mit Viehdung beliefern.

Die Umstellung auf den biologischen Anbau hat mehrere Vorteile: Durch den Verzicht auf synthetischen Dünger und Pestizide sinken die Produktionskosten und damit die Abhängigkeit von Krediten. Für die Fairtrade-zertifizierte Bio-Baumwolle vermittelt Helvetas Abnehmer, die den Bauern 50 bis 100 Prozent mehr bezahlen als für konventionelle Baumwolle. Zusätzlich zur Baumwolle pflanzen die Bauern in einem Rotationssystem Feldfrüchte an, die den Nahrungskorb der Familien bereichern und auch auf dem Markt verkauft werden. Der Biolandbau schont ferner die Flüsse und schützt die Biodiversität.
Benin Marie Datchossa
image description Die angeblichen Landbesitzer, die uns immer wieder einschüchterten und vertrieben, haben ihre Macht verloren. image description Marie Datchossa baut Bio-Baumwolle an, verdient dabei mehr Geld, und der Staat garantiert ihr eine Parzelle für den Zeitraum von fünf Jahren – mit Option auf Verlängerung.
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Zum Beispiel damit Familien Zugang zu sauberem Wasser bekommen, Kinder in die Schule gehen und Jugendliche eine Berufsausbildung machen können. Oder damit sparsame Bewässerungsmethoden höhere Erträge in der Landwirtschaft ermöglichen.

Projektwirkung

595 Bauern wurden 2015 in biologischem Anbau von Baumwolle geschult.  755 Menschen erwirtschafteten 2016 zusätzliches Einkommen dank der Unterstützung beim Verkauf ihrer Produkte.