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Eine Brücke für Nepal

Eine Brücke ist mehr als ein sicherer Weg auf die andere Seite des Flusses. Für die Menschen markiert sie den Übergang in eine bessere Zukunft: Kinder gelangen sicher zur Schule, Familien erreichen schneller das nächste Krankenhaus und Kleinbauern können ihre frischen Produkte auf dem Markt verkaufen.
Ausgangssituation
HELVETAS hat in Nepal in Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung und den staatlichen Stellen seit 1972 ein Hängebrückenprogramm. Bis heute wurden über 5.500 Hängebrücken gebaut.
2013 drehte der Fernsehsender ARTE die Dokumentationsreihe 'Die gefährlichsten Schulwege der Welt'. In einer Sendung wird die Problematik nepalischer Kinder im Dorf Kumpur gezeigt, die täglich mit einem Drahtseil über den Fluss Trisuli gelangen müssen, um zur Schule gehen zu können. Die Überquerung des Flusses ist sehr gefährlich und es kommt häufig zu verheerenden Unfällen. Nachdem von vielen Zuschauern der Wunsch geäußert wurde, den Bewohnern helfen zu wollen, entschied sich HELVETAS Deutschland zusammen mit den lokalen Behörden dazu, an der im Film gezeigten Stelle eine Hängebrücke zu errichten.

Ziel
Dank der 155 Meter langen Hängebrücke werden die Kinder des Dorfes Kumpur in Zukunft schneller und vor allem sicherer in die Schule gehen können.

Vorgehensweise
Aufgrund des Erdbebens im April 2015 verzögerte sich der Baubeginn der Hängebrücke, da die Prioritäten von HELVETAS zunächst auf der Nothilfe und dem Wiederaufbau lagen, um den Opfern des Erdbebens zu helfen. Nachdem sich die Lage wieder etwas beruhigte, konnte im Februar 2016 mit dem Bau begonnen werden. Die Baufirma 'DUKK Sagar Construction JV' wird die Brücke errichten. Es handelt sich um eine 155 Meter Fussgängerhängebrücke, die auch von Fahr- und Motorrädern befahren und von Tragtieren begangen werden kann.

Wirkung
Die Kumpur Trisuli Brücke wird der Bevölkerung und insbesondere den Kindern auf ihrem Schulweg erlauben, den Weg zeitsparend und sicher zurücklegen zu können. Neben einem einfacheren sichereren Weg zur Schule wird die Brücke deutlich verbesserten Zugang zu Märkten und Gesundheitszentren ermöglichen, womit ebenfalls die lokale Wirtschaft belebt werden wird.