Bleiben Sie auf dem Laufenden zu unseren Aktionen, Anlässen und tollen Angeboten aus dem Fairshop.

Junge Menschen lernen Toleranz und Frieden in Sri Lanka

Erst seit neuem gibt es gesellschaftliche Öffnungen für positive Begegnungen zwischen jungen Männern und Frauen aus verschiedenen ethnischen und religiösen Identitätsgruppen in Sri Lanka.
Der langjährige Bürgerkrieg, der 2009 von der sri-lankischen Armee beendet wurde, hat viele Spuren hinterlassen. Die Tamilen, Singalesen und Muslime – Identitätsgruppen, die sich selber so konstituieren – leben vielerorts getrennt: die tamilische Minderheit mehrheitlich im Norden, die singalesische Mehrheit überall sonst im Land. In Colombo und im Osten Sri Lankas sind die verschiedenen Bevölkerungsgruppen traditionell mehr gemischt, mit einem guten Anteil an muslimischen Identitätsgruppen. Viele Menschen meiden Begegnungen mit Zugehörigen anderer Gruppen und sind mit sozialen Vorteilen verhaftet.

2015 ist eine Regierung an die Macht gekommen, die Versöhnung und Frieden propagiert, nebst guter Regierungsführung, Kampf gegen Korruption und einer Bereitschaft, Menschenrechtsverletzungen zu thematisieren.

Dieses neue gesellschaftliche Klima macht sich Helvetas zunutze. Sie hat ein Projekt initiiert, das den Austausch, das Lernen sowie gemeinsame Aktionen zwischen Jugendlichen und jungen Männern und Frauen aus verschiedenen Gruppen und Landesgegenden fördert. Das Ziel ist, Vorurteile abzubauen und gemeinsame Interessen zu stärken, um neue Voraussetzungen für Toleranz und einen dauerhaften Frieden zu schaffen.

Zusammen mit ihren Partnerorganisationen unterstützt Helvetas Leiter und Leiterinnen von bestehenden Jugendclubs, eine positive Haltung für Begegnung und Offenheit, Konfliktsensitivität und friedliche Konfliktlösung zu fördern. Darüber hinaus soll der Austausch mit gegenseitigen Besuchen von diesen Jugendleitern und -leiterinnen zwischen dem Norden, Osten und Süden Sri Lankas das Verständnis für die anderen Gruppen stärken. Da die Jugendlichen bei diesen Besuchen bei Gastfamilien wohnen, werden auch Erwachsene für Toleranz und gegenseitigen Respekt einbezogen und sensibilisiert.

Diese Besuche beinhalten zudem gemeinschaftliche Aktionen im Dorf, z.B. im Rahmen der traditionellen Shramadana-Kollektivarbeit fürs Reinigen von gemeinsamen Infrastrukturen (Schulen, Wasserstellen etc.) oder Plätzen. Eine weitere vielversprechende Dimension des Projektes sind kulturelle und künstlerische Veranstaltungen, wo Darbietungen die kulturelle Identität sowie Themen des Zusammenlebens zeigen.

Viele junge Menschen sind begeistert von diesen Initiativen, denn sie ermöglichen es ihnen oftmals zum ersten Mal, ihr eigenes Land besser kennen zu lernen.
Ihre Unterstützung ist wichtig

HELFEN SIE DEN MENSCHEN IN UNSEREN PROJEKTEN


Zum Beispiel damit Familien Zugang zu sauberem Wasser bekommen, Kinder in die Schule gehen und Jugendliche eine Berufsausbildung machen können. Oder damit sparsame Bewässerungsmethoden höhere Erträge in der Landwirtschaft ermöglichen.