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Auskommen für Kleinbauern und Umweltschutz durch Bio-Kakao in Honduras

12 kg Schokolade essen wir Schweizer pro Jahr. Davon stammen nur 60 g aus fairem Handel. Helvetas engagiert sich dafür, dass dieser Anteil steigt, und berät Kakaobauern in Honduras, damit sie ihre Ernte zu fairen Preisen verkaufen können.
Preisschwankungen und Unwetter machen den Kakaobauern in Honduras das Leben schwer. Zwar setzte der Preis für Kakao 2008 zu einem Höhenflug an, doch die Kleinbäuerinnen und Kleinbauern spürten davon wenig – zu schwach ist ihre Position gegenüber den Käufern, zu viele Zwischenhändler verdienen mit. Bei den Bio-Bauernfamilien in Honduras ist das nun anders.

Dank der Zusammenarbeit zwischen der Schokoladenproduzentin „Chocolats Halba“ und Helvetas stehen die Bauern in direktem Kontakt mit dem Kakao-Käufer. Helvetas und Chocolats Halba schulen gemeinsam die Kleinbauern im Bio-Landbau und dem Nachernteprozess. Diese werden dabei unterstützt, sich zu organisieren, ihre Produktion zu verbessern und qualitativ hochwertigen, biologischen Fair-Trade-Kakao anzubauen.

Die Felder der Biobauern grenzen direkt an den Patuca-Nationalpark im Herzen des grössten zusammenhängenden Regenwalds in Zentralamerika. Doch in den letzten Jahren haben viele Bäuerinnen und Bauern ihren Wald abgeholzt, um das Land als Viehweide zu verpachten und so ein kleines Einkommen zu haben. Für den Regenwald ist diese Entwicklung fatal, denn die Rodungen bringen die Umwelt aus dem Gleichgewicht. Tiere und Pflanzen geraten in Bedrängnis.

Um Abhilfe zu schaffen, braucht es neue Verdienstmöglichkeiten für die ansässigen Bauernfamilien. Mit dem Anbau von Bio-Kakao und von Edelhölzern als Sonnenschutz für die Kakaopflanzen wird beides erreicht. Ausserdem lernen die Bauern Methoden, um die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten und Erosion zu verhindern. So hilft Bio-Schokolade nicht nur den Bauern, sondern auch der Umwelt und dem Klima.
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Zum Beispiel damit Familien Zugang zu sauberem Wasser bekommen, Kinder in die Schule gehen und Jugendliche eine Berufsausbildung machen können. Oder damit sparsame Bewässerungsmethoden höhere Erträge in der Landwirtschaft ermöglichen.

Projektwirkung

863 Bauern wurden 2016 in biologischem Landbau ausgebildet.