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Sauberes Wasser für "Gesunde Schulen" in Guatemala

Im Hochland von Guatemala baut Helvetas Wasserversorgungsanlagen und Latrinen. Zudem unterstützt sie die Bildung von lokalen Wasserkomitees, die für die Wartung zuständig sind. Ein Schwerpunkt der Projektarbeit liegt ausserdem bei den Schulen. Die Kinder lernen einfache Hygieneregeln, die sie vor Krankheiten und tödlichen Infektionen schützen.
Guatemala ist eines der ärmsten Länder Lateinamerikas: Im Helvetas-Projektgebiet im westlichen Hochland leben über 90 Prozent der überwiegend indigenen Bevölkerung in extremer Armut. Landesweit verfügt nicht mal die Hälfte der Menschen über fliessendes Wasser oder Latrinen. Zudem ist das Wasser oft verschmutzt, was zu Krankheiten und bei kleinen Kindern sogar zum Tod führen kann.

Für die Nutzung und den Schutz des Wassers sowie für die Versorgung mit Latrinen sind in Guatemala nach der Dezentralisierung des Staats die Gemeinden verantwortlich. Doch diese sind mit der neuen Aufgabe oft überfordert, fehlen ihnen doch finanzielle Mittel und Know-how. Helvetas begleitet die Gemeinden beim Bau von Wasser- und Abfallentsorgungsanlagen sowie von Latrinen. Die Bevölkerung hilft dabei tatkräftig mit. Gleichzeitig fördert Helvetas die Kompetenzen auf Gemeinde- und Dorfebene. Gemeindebüros und für die Wartung und Verteilung verantwortliche Wasserkomitees werden gebildet. Frauen werden dabei explizit in alle Entscheidungen einbezogen.

Ausserdem unterstützt Helvetas die Behörden und Elternverbände bei der Renovierung von bestehenden Schulen zu sogenannten „Gesunden Schulen“. Diese Schulen werden mit sauberem Wasser, Waschbecken, Toiletten und einer Abfallentsorgung ausgestattet. Das Lehrpersonal erhält Ausbildung und didaktisches Material, um den Kindern Sauberkeitsregeln beizubringen. Diese tragen ihr Wissen aus der Schule hinaus zu ihren Familien. So leben in einer ehemals von Krankheit geprägten Region immer mehr gesunde Menschen.
Orfilia del Carmen Velasquez Lopez
image description Daheim haben die Kinder von Hygiene wenig bis nichts gelernt. Doch sie sind sehr lernbegierig. Sie sehen die Zahnbürste und sagen: <Zeig uns, wie das geht!> image description Orfilia del Carmen Velasquez Lopez, Lehrerin einer Vorschulklasse in Ixchiguan

"Jeder Rappen zählt": eine "Gesunde Schule" in Guatemala

Kathrin Hönegger zu Besuch bei der kleinen Evelin in Guatemala

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Zum Beispiel damit Familien Zugang zu sauberem Wasser bekommen, Kinder in die Schule gehen und Jugendliche eine Berufsausbildung machen können. Oder damit sparsame Bewässerungsmethoden höhere Erträge in der Landwirtschaft ermöglichen.

Projektwirkung

20'571 Menschen erhielten 2016 in Guatemala neu Zugang zu sauberem Trinkwasser. 4'758 Menschen erhielten 2016 in Guatemala neu Zugang zu sanitären Anlagen wie einfachen Latrinen.