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Helvetas engagiert sich für die Berufsbildung Jugendlicher im Kosovo

Jugendarbeitslosigkeit ist eine der grossen globalen Herausforderungen. Mit innovativen Berufsbildungsprojekten engagiert sich die Schweizer Entwicklungsorganisation Helvetas dafür, dass junge Menschen in ihrem eigenen Land eine Zukunft haben – etwa im Kosovo. 
Bern, 23.06.2017
Mehr als die Hälfte der Jugendlichen im Kosovo sind arbeitslos. Die Perspektiven, eine Arbeit und damit ein Einkommen zu finden, sind schlecht. Das führt dazu, dass viele im Ausland Arbeit suchen; ein Fünftel der kosovarischen Bevölkerung lebt bereits im Ausland, viele davon in der Schweiz. 

Helvetas engagiert sich mit innovativen Projekten dafür, dass junge Menschen in ihrem eigenen Land eine Zukunft haben – zum Beispiel im Kosovo. An der Jahresversammlung von gestern Freitag, 23. Juni, in Bern, erläuterte Heini Conrad, bis vor Kurzem Helvetas Landesdirektor im Kosovo, wie beispielsweise mittels einer lehrreichen Job-Casting-Show im Fernsehen Jugendliche fit gemacht werden für den lokalen Arbeitsmarkt. «Die TV-Show vermittelt nicht nur den involvierten Jugendliche eine Chance auf eine Stelle, sondern hat Breitenwirkung: Sie erreicht rund 100'000 Zuschauerinnen und Zuschauer und vermittelte diesen auf unterhaltsame und informative Art, wie ihre Stellensuche erfolgreich sein kann», so Conrad. Das Projekt führt Helvetas im Auftrag des Bundes (Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit, Deza) durch.
 
Zusammenarbeit mit der kosovarischen Diaspora in der Schweiz
An der Jahresversammlung kam unter anderem die Schweizerisch-Kosovarische Doppelbürgerin Drenusha Shala zu Wort. Sie hat im Kosovo ein Startup-Unternehmen gegründet, das in den Bereichen Marktforschung, Buchhaltung und Kundenservice Dienstleistungen anbietet. Helvetas hat sie bei der Business-Entwicklung beraten und finanziell unterstützt und ist überzeugt, dass in der Kooperation mit der kosovarischen Diaspora in der Schweiz ein beträchtliches Zukunftspotential liegt. Heute bietet das Unternehmen rund 330 jungen Menschen im Kosovo Arbeit und ein vergleichsweise gutes Einkommen, das ihnen eine Zukunft im eigenen Land ermöglicht. «Rund die Hälfte unserer Angestellten sind Frauen, die überdurchschnittlich von der Arbeitslosigkeit betroffen sind. Mit unserer Firma kämpfe ich auch gegen das Vorurteil, wonach junge Menschen im Kosovo faul seien und darum nicht arbeiteten. Das stimmt nicht, man muss ihnen bloss Möglichkeiten bieten», sagt Shala.
 
Wechsel im Helvetas-Zentralvorstand
An der Jahresversammlung wurden infolge der Amtszeitbeschränkung vier Zentralvorstands-mitglieder dankend verabschiedet: Oswald Sigg (ehemaliger Bundeskanzler), Pierre-Etienne Weber (Unternehmensberater), Rudolf Dannecker (ehemaliger Vizedirektor Deza) und André Kuy (Rechtsanwalt). Neu gewählt wurde der Betriebsökonom Heinz Hänni; er übernimmt das Amt als Finanzdelegierter. 

Für Rückfragen:
Matthias Herfeldt, Leiter Kommunikation Helvetas: matthias.herfeldt@helvetas.org, 076 338 59 38


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  • Merfida Jerliu, participante de l'émission télévisée «Pun Pun» et Visar Arifay, copropriétaire de l'agence de design graphique Trembelat, qui a développé l’émission de télévision «Pun Pun» avec le soutien d’Helvetas et qui la présente. Cette photo a été prise sur le site d’une usine désaffectée à Pristina, où le studio de l’émission a été installé. Le mégaphone a été utilisé de nombreuses fois sur le plateau pour «motiver» les candidats. Merfida Jerliu, Teilnehmerin der TV-Sendung “Pun Pun”, und Visar Arifay, Mitinhaber der Grafikagentur Trembelat, der im Auftrag von Helvetas die TV-Sendung “Pun Pun” entwickelt und moderiert hat. In diesem Bild auf dem stillgelegten Fabrikareal in Pristina, auf dem das Studio der Show aufgebaut war. Das Megafon diente in der Sendung dazu, die Teilnehmenden anzuspornen.
  • Merfida Jerliu, participante de l'émission télévisée «Pun Pun» et Visar Arifay, copropriétaire de l'agence de design graphique Trembelat, qui a développé l’émission de télévision «Pun Pun» avec le soutien d’Helvetas et qui la présente. Cette photo a été prise sur le site d’une usine désaffectée à Pristina, où le studio de l’émission a été installé. Le mégaphone a été utilisé de nombreuses fois sur le plateau pour «motiver» les candidats. Merfida Jerliu, Teilnehmerin der TV-Sendung “Pun Pun”, und Visar Arifay, Mitinhaber der Grafikagentur Trembelat, der im Auftrag von Helvetas die TV-Sendung “Pun Pun” entwickelt und moderiert hat. In diesem Bild auf dem stillgelegten Fabrikareal in Pristina, auf dem das Studio der Show aufgebaut war. Das Megafon diente in der Sendung dazu, die Teilnehmenden anzuspornen.